Aktivwoche im Ahrntal/Südtirol von Montag, 31.08.2026 bis Samstag, 05.09.2026
Tourbericht
Aktivwoche der Ortsgruppe Regen im Südtiroler Ahrntal: Bergerlebnisse der besonderen Art
Anfang September machte sich die Ortsgruppe Regen des Deutschen Alpenvereins (Sektion Deggendorf) mit 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und zwei Vierbeinern auf den Weg ins Südtiroler Ahrntal. Die von Nicole Eller-Wildfeuer, Fred Wildfeuer und Hans Bredl organisierte Aktivwoche erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und bot auch diesmal ein abwechslungsreiches Programm für unterschiedlichste Ansprüche.
Als Ausgangspunkt diente erneut das Hotel Bergland in Steinhaus. Bereits vor zwei Jahren hatte die Gruppe das Ahrntal besucht. Damals machte das wechselhafte Wetter zwar einige Tourenpläne zunichte, die beeindruckende Bergwelt und die Vielfalt der Möglichkeiten hinterließen jedoch einen so nachhaltigen Eindruck, dass der Wunsch nach einer Wiederholung schnell feststand.
Das Besondere an der Aktivwoche war die große Auswahl an täglichen Tourenangeboten. Während Fred Wildfeuer verschiedene Kletteraktivitäten betreute, führte Hans Bredl einfache Wanderungen durch. Wolfgang Grünbeck bot mittelschwere Bergtouren an, während Nicole Eller-Wildfeuer anspruchsvollere Gipfelziele übernahm. Darüber hinaus bestand jederzeit die Möglichkeit, individuell unterwegs zu sein oder einen Ruhetag einzulegen.
Jeden Abend wurden gemeinsam die Touren für den nächsten Tag besprochen. So konnte das Programm flexibel an Wetterbedingungen, Kondition und persönliche Interessen angepasst werden. Diese Mischung machte den Reiz der Woche aus und sorgte dafür, dass alle auf ihre Kosten kam.
Schon die gemütlichen Wanderungen boten eindrucksvolle Naturerlebnisse. Rund um den Neves-Stausee eröffneten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Ebenso beeindruckend zeigte sich der Talschluss bei Kasern, dessen ursprüngliche Landschaft zum Genießen und Verweilen einlud. Auch Ausflüge zu den Reinbachfällen bei Sand in Taufers standen auf dem Programm.
Wer sportlicher unterwegs sein wollte, fand bei den mittleren Bergtouren attraktive Ziele. Die Wege führten unter anderem zur Edelrauthütte (2545m), Kasseler Hütte (2274m) und zur Lenkjöchlhütte (2608m). Jede Tour bot ihren eigenen Charakter und neue Perspektiven auf die beeindruckende Berglandschaft des Tauferer Ahrntals. Auf der Kasseler Hütte sorgte eine zufällige Begegnung für Aufsehen: Die Wandergruppe kam mit einem Schwager der Bergsteigerlegende Reinhold Messner ins Gespräch. Auf der Edelrauthütte stand dagegen der Steinbock im Mittelpunkt, als die Wanderinnen begeistert die beliebten Hüttenshirts mit dem markanten Print anprobierten.
Ein besonderes Highlight der Woche war die Besteigung des Großen Moosstocks (3.059m), ein markanter Gipfel der Region. Der Anstieg über 1500 Höhenmeter verlangte Ausdauer, Trittsicherheit und etwas Klettergeschick. Über Ahornach und die Schlafhäuser-Hütten führte der Weg zunächst durch malerische Zirbenwälder, später über felsiges Gelände bis zum Gipfelgrat. Eine drahtseilgesicherte Passage sorgte für zusätzliche Spannung. Die Bergsteigerinnen und Bergsteiger wurden schließlich mit einem beeindruckenden Panorama auf die Zillertaler Alpen, die Rieserfernergruppe und mit einer Sicht bis zu den Dolomiten belohnt.
Auch die Klettergruppe erlebte eine abwechslungsreiche Woche. Einige Teilnehmer sammelten erstmals Erfahrungen am Naturfels und konnten schnell erste Erfolge verbuchen. Fortgeschrittene Kletterer nutzten die hervorragenden Bedingungen in verschiedenen Klettergebieten des Ahrntals, um ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.
Ein besonderer Höhepunkt war dabei eine Mehrseillängentour am Misurinasee in den Dolomiten. Die rund 170 Meter lange Route bot nicht nur abwechslungsreiche Kletterei, sondern auch eine spektakuläre Aussicht auf die berühmten Drei Zinnen. Für viele Beteiligte gehörte dieses Erlebnis sicherlich zu den schönsten Momenten der gesamten Woche.
Zusätzliche Abwechslung bot der schwierige und extrem ausgesetzte Hans Kammerlander-Klettersteig der Kategorie E bei Ahornach. Mit seinen ausgesetzten Passagen und abwechslungsreichen Herausforderungen ergänzte er das breite Angebot der Aktivwoche perfekt.
Neben den sportlichen Aktivitäten kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz. Im Hotel Bergland wurden die Teilnehmer täglich mit einem reichhaltigen Frühstück und einem ausgezeichneten Abendessen versorgt. Die ereignisreichen Tage ließen die Teilnehmenden bei angeregten Gesprächen und bester Stimmung in der hoteleigenen Bar ausklingen. Den gelungenen Abschluss der Woche bildete ein gemeinsamer Grillabend, bei dem noch einmal auf die vielen schönen Erlebnisse zurückgeblickt wurde.
So wurde die Aktivwoche im Ahrntal einmal mehr ihrem Ruf gerecht: Sie verband Wandern, Bergsteigen und Klettern mit Gemeinschaft, Flexibilität und unvergesslichen Naturerlebnissen.
Reiner Koch und Nicole Eller
Zu den Einzelberichten:
Wanderbericht von Hans Bredl:
Dienstag, 01.09., 9 Teilnehmer
Fahrt zum Neves- Stausee im Lappachertal, Wolfgang und 5 Wanderer gehen zur Edelrauthütte (2545m). Die 3000er der Zillertaler Alpen und der Riesenferner Gruppe präsentieren sich (Hochfeiler, Großer Möseler, Drei Herrenspitze)
Mittwoch, 02.09., 4 Teilnehmer
Wir fahren mit dem Bus ins benachbarte Reintal und gehen im Talschluss eine 15km lange Rundtour, vorbei am oberen Reinbachfall und Ursprungfall. Die Einkehr erfolgte im Angerer Hof, ein beliebter Aufenthaltsort für Eisklettterer im Winter.
Eine Einladung hierfür bekamen wir prompt vom netten Hüttenwirt.
Donnerstag, 02.09., 8 Teilnehmer
Ortsrunde von Sand in Taufers, von der Tauferer Burg zu den Rein- Wasserfällen, einem touristisch frequentierten Hotspot in Sand in Taufers, mit anschließender Einkehr in Sand in Taufers mit leckeren Kuchen und Eis.
Freitag, 03.09., 4 Teilnehmer
Runde im Ahrntaler Talschluss, von Kasern über das Hl. Geist Kirchlein zur Labesau Alm und Kehrer Alm. Wegstrecke: 15km
Bericht zu den Bergtouren von Maria Greil und Tanja Marchl:
Dienstag, 01. September 2026
Am ersten Tag war der Rauchkofel (Monte Fumo di Cadipietra) unser Ziel. Die ersten Höhenmeter übernahm die Seilbahn für uns, danach ging es in bester Stimmung los. Vorbei an der Speck- und Schnapsalm war das erste Etappenziel der Klaussee (Lago Chiusetta). Ein Wandersmann wagte bereits jetzt den Sprung ins kühle Nass. Nach dem kurzen Zwischenstopp gingen wir weiter durch etwas anspruchsvolleres Blockgelände in Richtung Klausscharte. Das Ziel bereits vor Augen schafften wir auch die letzten Höhenmeter in leichter Kraxlerei, um dann das Bergpanorama genießen zu können.
Der Rückweg führte uns wieder am Klaussee vorbei, wo sich jetzt auch die Nächsten eine wohltuende Abkühlung gönnten; die fehlende Badekleidung stellte hier kein Hindernis dar :-)
Nach der kurzen Rast und einer gemütlichen Einkehr in der Speck- und Schnapsalm erreichten wir pünktlich eine der letzten Seilbahnen zurück ins Tal.
Mittwoch, 02. September 2026
Heute stand das Highlight der Woche auf dem Programm: der große Moosstock (Piccu Palú), der Hausberg von Hans Kammerlander. Dieser sollte auch der erste 3.000er für zwei Mädels unserer heutigen Gruppe werden. Nach einer kurzen, kurvenreichen Fahrt zum Wanderparkplatz Ahornach ging es zunächst durch den Wald. Bei ca. der Hälfte des Hinwegs wurde das Gelände felsiger und wir bestaunten die immer näherkommenden Gipfel, wobei sich unser Ziel noch versteckte. Langsam steigerte sich auch der Anspruch der Route und wir mussten schon das eine oder andere Mal die Hände zu Hilfe nehmen. Dann sahen wir endlich den Gipfel unseres heutigen Tagesziels. Jetzt hieß es Helm aufsetzen und konzentriert die letzten Meter hinter uns bringen! Am Gipfel angekommen, konnten wir die grandiose Aussicht auf das umliegende Bergpanorama genießen. Wegen ein paar nicht sehr vielversprechend aussehender Wolken machten wir uns nach kurzer Rast wieder auf den Rückweg. Dabei versuchten ein paar Teilnehmer eine alternative Route zu erschließen; dieses Unterfangen wurde jedoch erfolglos abgebrochen und es ging auf dem offiziellen Weg weiter. Um 17 Uhr erreichten wir erschöpft, aber glücklich und ohne nass zu werden wieder unsere Autos.
Donnerstag, 03. September 2026
Der Kreuzkofel (Sasso della Croce) stand an diesem Tag auf dem Programm. Nach kurzer Fahrt ging es vom Wanderparkplatz Stallila gleich richtig los. Auf den ersten beiden Kilometern wurde der Großteil der Höhenmeter bewältigt, glücklicherweise meistens durch schattigen Wald. Nachdem der anstrengendste Teil der Tour geschafft war, ging es weiter auf dem Höhenweg mit wunderschöner Aussicht auf die umliegenden Berge. Munter ging es stetig leicht bergauf und auch ein mächtiger Felsblock konnte mit Hilfe zweier Eisenleitern relativ einfach überwunden werden. Nach einem letzten kurzen Anstieg über Stock und Stein erreichten wir auch schon unser heutiges Ziel, den Kreuzkofel. Auf dem Rückweg wollten wir zunächst eine ausgiebige Rast auf der Rußbachalm einlegen. Leider war die Bedienung an diesem Tag stimmungstechnisch nicht auf Gäste eingestellt, weswegen wir uns für einen geordneten Rückzug entschieden und uns lieber auf der Stallila Jausenstation bei bester Bewirtung stärkten.
Freitag, 04. September 2026
Der letzte Tag der Aktivwoche sollte uns auf die Lenkjöchlhütte führen, die uns bereits wegen ihres griabigen Hüttenwirtes empfohlen wurde. Los ging es mit dem Bus nach Kasern, von wo aus unsere Rundtour startete. Der erste Teil der Tour führte uns vorbei an ehemaligen Bergwerkstollen. Nachdem wir einen Wasserfall passiert hatten, änderte sich die Landschaft schlagartig. Wir konnten eine baumfreie Hochebene bestaunen, die den Highlands in Schottland in nichts nachstand. Immer dem Fluss folgend ging es Richtung Hütte. Kurz vor unserem Ziel kamen wir noch zu einem Gletschersee. Dieser wurde natürlich auch für eine kurze Abkühlung genutzt, wobei wir Zeugen einer munteren Verfolgungsjagd liebesbedürftiger Schafe wurden, denen sich der Verfolgte nur durch einen gezielten Sprung in den See entziehen konnte 😊
Angekommen auf der Hütte, machte sich ein Teilnehmer gleich wieder auf, um den Ahrner Kopf zu besteigen. Der Rest der Gruppe verblieb noch eine Weile auf der Lenkjöchlhütte. Nach einer ausgiebigen und schmackhaften Rast mit Zeit für allerlei Fotos der Landschaft und natürlich auch zusammen mit dem seinem Ruf gerecht werdenden Hüttenwirt ging es für den Großteil der Gruppe durch das Windtal zurück zum Ausgangspunkt der Tour.
Anfang September machte sich die Ortsgruppe Regen des Deutschen Alpenvereins (Sektion Deggendorf) mit 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und zwei Vierbeinern auf den Weg ins Südtiroler Ahrntal. Die von Nicole Eller-Wildfeuer, Fred Wildfeuer und Hans Bredl organisierte Aktivwoche erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und bot auch diesmal ein abwechslungsreiches Programm für unterschiedlichste Ansprüche.
Als Ausgangspunkt diente erneut das Hotel Bergland in Steinhaus. Bereits vor zwei Jahren hatte die Gruppe das Ahrntal besucht. Damals machte das wechselhafte Wetter zwar einige Tourenpläne zunichte, die beeindruckende Bergwelt und die Vielfalt der Möglichkeiten hinterließen jedoch einen so nachhaltigen Eindruck, dass der Wunsch nach einer Wiederholung schnell feststand.
Das Besondere an der Aktivwoche war die große Auswahl an täglichen Tourenangeboten. Während Fred Wildfeuer verschiedene Kletteraktivitäten betreute, führte Hans Bredl einfache Wanderungen durch. Wolfgang Grünbeck bot mittelschwere Bergtouren an, während Nicole Eller-Wildfeuer anspruchsvollere Gipfelziele übernahm. Darüber hinaus bestand jederzeit die Möglichkeit, individuell unterwegs zu sein oder einen Ruhetag einzulegen.
Jeden Abend wurden gemeinsam die Touren für den nächsten Tag besprochen. So konnte das Programm flexibel an Wetterbedingungen, Kondition und persönliche Interessen angepasst werden. Diese Mischung machte den Reiz der Woche aus und sorgte dafür, dass alle auf ihre Kosten kam.
Schon die gemütlichen Wanderungen boten eindrucksvolle Naturerlebnisse. Rund um den Neves-Stausee eröffneten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Ebenso beeindruckend zeigte sich der Talschluss bei Kasern, dessen ursprüngliche Landschaft zum Genießen und Verweilen einlud. Auch Ausflüge zu den Reinbachfällen bei Sand in Taufers standen auf dem Programm.
Wer sportlicher unterwegs sein wollte, fand bei den mittleren Bergtouren attraktive Ziele. Die Wege führten unter anderem zur Edelrauthütte (2545m), Kasseler Hütte (2274m) und zur Lenkjöchlhütte (2608m). Jede Tour bot ihren eigenen Charakter und neue Perspektiven auf die beeindruckende Berglandschaft des Tauferer Ahrntals. Auf der Kasseler Hütte sorgte eine zufällige Begegnung für Aufsehen: Die Wandergruppe kam mit einem Schwager der Bergsteigerlegende Reinhold Messner ins Gespräch. Auf der Edelrauthütte stand dagegen der Steinbock im Mittelpunkt, als die Wanderinnen begeistert die beliebten Hüttenshirts mit dem markanten Print anprobierten.
Ein besonderes Highlight der Woche war die Besteigung des Großen Moosstocks (3.059m), ein markanter Gipfel der Region. Der Anstieg über 1500 Höhenmeter verlangte Ausdauer, Trittsicherheit und etwas Klettergeschick. Über Ahornach und die Schlafhäuser-Hütten führte der Weg zunächst durch malerische Zirbenwälder, später über felsiges Gelände bis zum Gipfelgrat. Eine drahtseilgesicherte Passage sorgte für zusätzliche Spannung. Die Bergsteigerinnen und Bergsteiger wurden schließlich mit einem beeindruckenden Panorama auf die Zillertaler Alpen, die Rieserfernergruppe und mit einer Sicht bis zu den Dolomiten belohnt.
Auch die Klettergruppe erlebte eine abwechslungsreiche Woche. Einige Teilnehmer sammelten erstmals Erfahrungen am Naturfels und konnten schnell erste Erfolge verbuchen. Fortgeschrittene Kletterer nutzten die hervorragenden Bedingungen in verschiedenen Klettergebieten des Ahrntals, um ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.
Ein besonderer Höhepunkt war dabei eine Mehrseillängentour am Misurinasee in den Dolomiten. Die rund 170 Meter lange Route bot nicht nur abwechslungsreiche Kletterei, sondern auch eine spektakuläre Aussicht auf die berühmten Drei Zinnen. Für viele Beteiligte gehörte dieses Erlebnis sicherlich zu den schönsten Momenten der gesamten Woche.
Zusätzliche Abwechslung bot der schwierige und extrem ausgesetzte Hans Kammerlander-Klettersteig der Kategorie E bei Ahornach. Mit seinen ausgesetzten Passagen und abwechslungsreichen Herausforderungen ergänzte er das breite Angebot der Aktivwoche perfekt.
Neben den sportlichen Aktivitäten kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz. Im Hotel Bergland wurden die Teilnehmer täglich mit einem reichhaltigen Frühstück und einem ausgezeichneten Abendessen versorgt. Die ereignisreichen Tage ließen die Teilnehmenden bei angeregten Gesprächen und bester Stimmung in der hoteleigenen Bar ausklingen. Den gelungenen Abschluss der Woche bildete ein gemeinsamer Grillabend, bei dem noch einmal auf die vielen schönen Erlebnisse zurückgeblickt wurde.
So wurde die Aktivwoche im Ahrntal einmal mehr ihrem Ruf gerecht: Sie verband Wandern, Bergsteigen und Klettern mit Gemeinschaft, Flexibilität und unvergesslichen Naturerlebnissen.
Reiner Koch und Nicole Eller
Zu den Einzelberichten:
Wanderbericht von Hans Bredl:
Dienstag, 01.09., 9 Teilnehmer
Fahrt zum Neves- Stausee im Lappachertal, Wolfgang und 5 Wanderer gehen zur Edelrauthütte (2545m). Die 3000er der Zillertaler Alpen und der Riesenferner Gruppe präsentieren sich (Hochfeiler, Großer Möseler, Drei Herrenspitze)
Mittwoch, 02.09., 4 Teilnehmer
Wir fahren mit dem Bus ins benachbarte Reintal und gehen im Talschluss eine 15km lange Rundtour, vorbei am oberen Reinbachfall und Ursprungfall. Die Einkehr erfolgte im Angerer Hof, ein beliebter Aufenthaltsort für Eisklettterer im Winter.
Eine Einladung hierfür bekamen wir prompt vom netten Hüttenwirt.
Donnerstag, 02.09., 8 Teilnehmer
Ortsrunde von Sand in Taufers, von der Tauferer Burg zu den Rein- Wasserfällen, einem touristisch frequentierten Hotspot in Sand in Taufers, mit anschließender Einkehr in Sand in Taufers mit leckeren Kuchen und Eis.
Freitag, 03.09., 4 Teilnehmer
Runde im Ahrntaler Talschluss, von Kasern über das Hl. Geist Kirchlein zur Labesau Alm und Kehrer Alm. Wegstrecke: 15km
Bericht zu den Bergtouren von Maria Greil und Tanja Marchl:
Dienstag, 01. September 2026
Am ersten Tag war der Rauchkofel (Monte Fumo di Cadipietra) unser Ziel. Die ersten Höhenmeter übernahm die Seilbahn für uns, danach ging es in bester Stimmung los. Vorbei an der Speck- und Schnapsalm war das erste Etappenziel der Klaussee (Lago Chiusetta). Ein Wandersmann wagte bereits jetzt den Sprung ins kühle Nass. Nach dem kurzen Zwischenstopp gingen wir weiter durch etwas anspruchsvolleres Blockgelände in Richtung Klausscharte. Das Ziel bereits vor Augen schafften wir auch die letzten Höhenmeter in leichter Kraxlerei, um dann das Bergpanorama genießen zu können.
Der Rückweg führte uns wieder am Klaussee vorbei, wo sich jetzt auch die Nächsten eine wohltuende Abkühlung gönnten; die fehlende Badekleidung stellte hier kein Hindernis dar :-)
Nach der kurzen Rast und einer gemütlichen Einkehr in der Speck- und Schnapsalm erreichten wir pünktlich eine der letzten Seilbahnen zurück ins Tal.
Mittwoch, 02. September 2026
Heute stand das Highlight der Woche auf dem Programm: der große Moosstock (Piccu Palú), der Hausberg von Hans Kammerlander. Dieser sollte auch der erste 3.000er für zwei Mädels unserer heutigen Gruppe werden. Nach einer kurzen, kurvenreichen Fahrt zum Wanderparkplatz Ahornach ging es zunächst durch den Wald. Bei ca. der Hälfte des Hinwegs wurde das Gelände felsiger und wir bestaunten die immer näherkommenden Gipfel, wobei sich unser Ziel noch versteckte. Langsam steigerte sich auch der Anspruch der Route und wir mussten schon das eine oder andere Mal die Hände zu Hilfe nehmen. Dann sahen wir endlich den Gipfel unseres heutigen Tagesziels. Jetzt hieß es Helm aufsetzen und konzentriert die letzten Meter hinter uns bringen! Am Gipfel angekommen, konnten wir die grandiose Aussicht auf das umliegende Bergpanorama genießen. Wegen ein paar nicht sehr vielversprechend aussehender Wolken machten wir uns nach kurzer Rast wieder auf den Rückweg. Dabei versuchten ein paar Teilnehmer eine alternative Route zu erschließen; dieses Unterfangen wurde jedoch erfolglos abgebrochen und es ging auf dem offiziellen Weg weiter. Um 17 Uhr erreichten wir erschöpft, aber glücklich und ohne nass zu werden wieder unsere Autos.
Donnerstag, 03. September 2026
Der Kreuzkofel (Sasso della Croce) stand an diesem Tag auf dem Programm. Nach kurzer Fahrt ging es vom Wanderparkplatz Stallila gleich richtig los. Auf den ersten beiden Kilometern wurde der Großteil der Höhenmeter bewältigt, glücklicherweise meistens durch schattigen Wald. Nachdem der anstrengendste Teil der Tour geschafft war, ging es weiter auf dem Höhenweg mit wunderschöner Aussicht auf die umliegenden Berge. Munter ging es stetig leicht bergauf und auch ein mächtiger Felsblock konnte mit Hilfe zweier Eisenleitern relativ einfach überwunden werden. Nach einem letzten kurzen Anstieg über Stock und Stein erreichten wir auch schon unser heutiges Ziel, den Kreuzkofel. Auf dem Rückweg wollten wir zunächst eine ausgiebige Rast auf der Rußbachalm einlegen. Leider war die Bedienung an diesem Tag stimmungstechnisch nicht auf Gäste eingestellt, weswegen wir uns für einen geordneten Rückzug entschieden und uns lieber auf der Stallila Jausenstation bei bester Bewirtung stärkten.
Freitag, 04. September 2026
Der letzte Tag der Aktivwoche sollte uns auf die Lenkjöchlhütte führen, die uns bereits wegen ihres griabigen Hüttenwirtes empfohlen wurde. Los ging es mit dem Bus nach Kasern, von wo aus unsere Rundtour startete. Der erste Teil der Tour führte uns vorbei an ehemaligen Bergwerkstollen. Nachdem wir einen Wasserfall passiert hatten, änderte sich die Landschaft schlagartig. Wir konnten eine baumfreie Hochebene bestaunen, die den Highlands in Schottland in nichts nachstand. Immer dem Fluss folgend ging es Richtung Hütte. Kurz vor unserem Ziel kamen wir noch zu einem Gletschersee. Dieser wurde natürlich auch für eine kurze Abkühlung genutzt, wobei wir Zeugen einer munteren Verfolgungsjagd liebesbedürftiger Schafe wurden, denen sich der Verfolgte nur durch einen gezielten Sprung in den See entziehen konnte 😊
Angekommen auf der Hütte, machte sich ein Teilnehmer gleich wieder auf, um den Ahrner Kopf zu besteigen. Der Rest der Gruppe verblieb noch eine Weile auf der Lenkjöchlhütte. Nach einer ausgiebigen und schmackhaften Rast mit Zeit für allerlei Fotos der Landschaft und natürlich auch zusammen mit dem seinem Ruf gerecht werdenden Hüttenwirt ging es für den Großteil der Gruppe durch das Windtal zurück zum Ausgangspunkt der Tour.
Tourdaten
| Termine |
|
|---|---|
| Leitung |
|
| Art | Bergtour |
| Beschreibung | Jeden Tag werden unterschiedliche Tourenmöglichkeiten und Aktivitäten zur Wahl gestellt: Sportklettern, leichte Wanderungen, ambitionierte Bergtouren und ein Klettersteig. Folgende Bergziele stehen (sofern das Wetter mitspielt) auf dem Programm: Gr. Moosstock (3059m; der Hausberg von Hans Kammerlander), Ahrner Kopf (3051m) und der Pisciadù-Klettersteig in der Sella-Gruppe (Kategorie C). |
| Technische Anforderung | ★★★★ Sehr schwierige technische, alpinistische Anforderung
|
| Konditionelle Anforderung | ★★★★ Sehr anstrengende konditionelle Anforderungen
|
| Voraussetzung | Sicheres Begehen von Klettersteigen der Kategorie C, selbstständiges Sportklettern, Kondition für mehrstündige, schwierige Bergtouren bis 1500 Hm, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ausrüstungsliste (je nach Sportart): 2, 3, 4 und 5 Stationiert sind wir im Hotel Bergland in Steinhaus. Bucht bitte dort eure gewünschte Zimmerkategorie bis zum 28. Februar 2026. Ein Zimmerkontingent ist für die "Ortsgruppe Regen" (bitte unbedingt angeben) bis zum 28. Februar 2026 reserviert. Preis für das Doppelzimmer: 78 €/Person, Einzelzimmer: 90 €. |
| Packliste (Checkliste) | |
| Max. Teilnehmeranzahl | 25 |
| Kosten pro Teilnehmer, im Voraus zu bezahlen | 60 € |
| Übernachtungskosten | Es fallen zusätzliche Übernachtungskosten an. Diese müssen selbst getragen werden. Wie hoch die Übernachtungskosten tatsächlich sind, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. |
| Anmeldungen möglich ab | 21.12.2025 |
| Anmeldungen möglich bis | 15.08.2026 |

