Hochtourenausbildung
Kursbericht
Hochtourengrundkurs am Taschachhaus 18.–21. Juni 2026
Donnerstag, 18. Juni – Ankommen, Kennenlernen und die ersten Schritte im Schnee
Mit Rucksack, Vorfreude und einer Portion Respekt trafen sich die Teilnehmer am Parkplatz der Pitztaler Gletscherbahnen. Nach einer gemütlichen Einkehr auf der Taschachalm folgte der gemeinsame Aufstieg zum Taschachhaus – rund acht Kilometer und 750 Höhenmeter, die bereits einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Tage gaben.
Am Nachmittag ging es direkt zur Sache. Beim Sichelschritt sowie Fall- und Aufstiegsübungen im Schnee wurde schnell klar, dass sich Schnee und Eis deutlich anders verhalten als ein gewöhnlicher Bergwanderweg. Anschließend stand die Tourenplanung für den nächsten Morgen auf dem Programm: Ziel Petersenspitze.
Bereits beim Theorietag auf der Hochwaldhütte hatte sich laut den Ausbildern gezeigt, dass sich eine motivierte Gruppe zusammengefunden hatte.
Nicole & Sigi beschreiben den Auftakt so:
„Schon beim Theorietag auf der Hochwaldhütte war klar, dass sich eine griabige und interessierte Gruppe zusammengefunden hat. Für uns ist es immer wieder besonders schön, wenn wir 'Neulingen' die Welt aus Schnee und Eis nahebringen können.“
Auch Bernadette brachte die Philosophie des Kurses treffend auf den Punkt:
„Die Berge sind keine Spielwiese. Man sollte sie respektieren, indem jede Tour gut vorbereitet und geplant wird. Alpines Wissen, passende Ausrüstung, angemessene Kondition und vertrauensvolle Partner sind Voraussetzung für das Gelingen einer Tour.“
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Freitag, 19. Juni – Früher Start, erster Dreitausender und ein neues Gipfelkreuz
Der Wecker klingelte deutlich früher als gewohnt. Bereits um 04:30 Uhr starteten drei Seilschaften in Richtung Petersenspitze. Die 19 Kilometer und rund 1.400 Höhenmeter boten alles, was eine Hochtour ausmacht: Gletscher, Firnfelder, Seiltechnik und beeindruckende Ausblicke.
Am Gipfel wartete ein ganz besonderes Highlight. Gemeinsam wurde ein eigens angefertigtes Gipfelkreuz feierlich aufgestellt – natürlich nicht ganz ohne Augenzwinkern. Anschließend wurden verschiedene Auf- und Abstiegsvarianten am Seil direkt am Gipfel ausprobiert, ehe die Seilschaften für den Abstieg neu zusammengestellt wurden.
Nicht alles verlief ganz nach Lehrbuch. Vergessene Steigeisen und/oder auch gebrochenes Steigeisen, etwas kreative Wegfindung durch die Sulz und die intensive Sonneneinstrahlung sorgten für zusätzliche Erfahrungen.
Marco fasste den Tag mit einem Augenzwinkern zusammen:
„Gemütlich-Lustige Truppe. Motivierte Ausbilder. Schöne Tour zur Petersenspitze mit einigen Überraschungen im Abstieg die da wären: Steigeisenbruch (Professionell Repariert durch Ausbilder Michi), Abenteuerliche Wegfindung zurück durch Sulz. Danke an Ausbilder Sigi für die Sondierung.... Und last but not least: Sonnenbrand des Todes durch falsche Einschätzung der Sonneneinstrahlung bzw. Reflektion durch Schnee... aber auch ein Dämlicher Esel (hätte es eigentlich wissen müssen) lernt ja bekanntlich nicht aus.... Freue mich auf ein Wiedersehen mit Trockentraining auf der Hochwaldhütte und anschließenden weiteren Hochtouren mit euch....“
Für viele Teilnehmer war der erste Dreitausender ein ganz besonderes Erlebnis.
Christian beschreibt den Tag so:
„Der DAV-Hochtourenkurs am Taschachhaus war ein rundum gelungenes Erlebnis – bei bestem Wetter haben die Ausbilder mit viel Begeisterung, Erfahrung und Humor ihr Wissen vermittelt und sofort Lust auf mehr gemacht. Durch die lehrreichen Übungen und die Tour zur Petersenspitze konnte man nicht nur viel lernen, sondern auch seine Komfortzone erweitern und ein echtes Gefühl für Hoch- und Gletschertouren entwickeln.“
Auch für die Ausbilder war genau das der schönste Moment:
„Das absolute Highlight ist dann, wenn wir Ausbildungsinhalte mit einer Tour auf einen 3000er verbinden können. Wenn dann auch noch einer zum ersten Mal auf einem Dreitausender steht, haben wir unser Ziel erreicht.“
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Samstag, 20. Juni – Üben, üben, üben … bis zum Biegen und Erbrechen
Nach dem Frühstück ging es erneut auf den Gletscher. Im Mittelpunkt standen diesmal der sichere Umgang mit den Steigeisen, unterschiedliche Pickeleinsatztechniken und vor allem die Spaltenbergung. Zahlreiche Wiederholungen sorgten dafür, dass aus Theorie langsam Routine wurde.
Besonders ein Begriff blieb allen nachhaltig im Gedächtnis.
Simon erinnert sich:
„Als Hintersicherung bei der Spaltenbergung wurde die Abalakov Sanduhr vorgestellt. Um sich diese offenbar komplizierte Bezeichnung zu merken entstanden die unterschiedlichsten Eselsbrücken von Ballack bis Baklava Sanduhr.“
Auch Michael Maurer wird diese Merkhilfe wohl so schnell nicht vergessen:
„Balla Balla Abalakov. Soviel wie Martin verbockt hat, kann ich nicht trinken. Hosentausch & Fesselspiele. Sonnencreme ist was für Luschen.“
Neben aller Konzentration kam der Humor nie zu kurz.
Michael Hinkofer beschreibt die Stimmung treffend:
„Mit an Hochtouren angepassten Aufstehzeiten gab die Dreifaltigkeit der Trainer: Sigi, Nicole und Mich ihr Bestes das notwendige Wissen weiterzuvermitteln. Dies unter anderem direkt an der Gletscherspalte wo die relevanten Spaltenbergungen unter Aufsicht geübt wurden. Neben dem Ernst dieser Übungen blieb aber auch der Spaß nicht auf der Strecke. So etwa wurden die erlebten Tageshighlights bei gemütlichen Abenden auf der Hütte mit Zirben oder Sundowner Aperol, Review passiert und viel gelacht. Auch wird gemunkelt, dass einige sehr motivierte Teilnehmer ihre Knotenkunde bei nächtlichen Fesselspielchen verfeinerten um für das Lattengebirge gerüstet zu sein.“
Auch Brian zog ein positives Fazit:
„Hat richtig Spaß gemacht! 😊 War ein super Kurs mit einer guten Mischung aus Theorie und Praxis. Vor allem die Hochtour über den Gletscher und die Spaltenbergung waren echt spannend und ich konnte einiges für zukünftige Touren mitnehmen.“
Für Petra wurde dieser Tag sogar zu einer persönlichen Erfolgsgeschichte:
„Mich hat der Kurs ziemlich an meine Grenzen gebracht - eigentlich darüber hinaus. Nicole, Sigi und Mich haben mich jedoch so großartig unterstützt, dass es am Ende eine richtig bereichernde Erfahrung geworden ist. Ich habe sehr viel gelernt und gelacht und alles bei bestem Wetter mit einer lustigen und motivierten Gruppe und einer sehr guten Verpflegung auf dem Taschachhaus. Es war nicht die letzte Hochtour hoffentlich!“
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Sonntag, 21. Juni – Wissen festigen und Abschied nehmen
Zum Abschluss wurde das Gelernte noch einmal in einem abwechslungsreichen Übungszirkel vertieft. Kartenkunde, Knotenkunde sowie sinnvolle Verstaumöglichkeiten der Ausrüstung standen auf dem Programm, bevor es gemeinsam zurück ins Tal ging.
Beim kurzen Einkehrschwung am Taschachhaus ließ die Gruppe die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
Oskar zieht ein rundum positives Fazit:
„Für mich war der Hochtourenkurs sehr flexibel gestaltet und durch die unterschiedlichen Herangehensweisen der Ausbildner besonders vielseitig. Der Kurs hat mir das Vertrauen gegeben, eine einfache Hochtour eigenständig anzugehen. Ich würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.“
Auch Hannes blickt gerne zurück:
„Der Grundkurs war eine schöne neue Erfahrung für mich. Danke an Nicole, Sigi und Michi für ihre Geduld und allen für den Spaß den wir, neben der Ernsthaftigkeit der Ausbildung, mieinander hatten. Ich freue mich auf die Fortsetzung in der Hochwaldhütte.“
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Fazit:
Vier Tage, bestes Wetter, viele neue Erfahrungen und unzählige gemeinsame Erinnerungen: Der Hochtourengrundkurs des DAV Deggendorf am Taschachhaus vermittelte nicht nur das notwendige Wissen für sichere Touren im hochalpinen Gelände, sondern schweißte auch eine motivierte und humorvolle Gruppe zusammen. Zwischen Spaltenbergung, Steigeisen, Pickeltechniken und einem ersten Dreitausender blieb stets genug Zeit für gemeinsames Lachen, Hääähh, Zirben, Aperol und den einen oder anderen Running Gag rund um Abalakov, Fesselspiele oder Sonnencreme.
Am Ende waren sich Teilnehmer und Ausbilder einig: Die Welt aus Schnee und Eis macht Lust auf mehr – und für viele war dieser Kurs sicherlich nicht die letzte Hochtour.
Bericht von Martin Pfeffer
Donnerstag, 18. Juni – Ankommen, Kennenlernen und die ersten Schritte im Schnee
Mit Rucksack, Vorfreude und einer Portion Respekt trafen sich die Teilnehmer am Parkplatz der Pitztaler Gletscherbahnen. Nach einer gemütlichen Einkehr auf der Taschachalm folgte der gemeinsame Aufstieg zum Taschachhaus – rund acht Kilometer und 750 Höhenmeter, die bereits einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Tage gaben.
Am Nachmittag ging es direkt zur Sache. Beim Sichelschritt sowie Fall- und Aufstiegsübungen im Schnee wurde schnell klar, dass sich Schnee und Eis deutlich anders verhalten als ein gewöhnlicher Bergwanderweg. Anschließend stand die Tourenplanung für den nächsten Morgen auf dem Programm: Ziel Petersenspitze.
Bereits beim Theorietag auf der Hochwaldhütte hatte sich laut den Ausbildern gezeigt, dass sich eine motivierte Gruppe zusammengefunden hatte.
Nicole & Sigi beschreiben den Auftakt so:
„Schon beim Theorietag auf der Hochwaldhütte war klar, dass sich eine griabige und interessierte Gruppe zusammengefunden hat. Für uns ist es immer wieder besonders schön, wenn wir 'Neulingen' die Welt aus Schnee und Eis nahebringen können.“
Auch Bernadette brachte die Philosophie des Kurses treffend auf den Punkt:
„Die Berge sind keine Spielwiese. Man sollte sie respektieren, indem jede Tour gut vorbereitet und geplant wird. Alpines Wissen, passende Ausrüstung, angemessene Kondition und vertrauensvolle Partner sind Voraussetzung für das Gelingen einer Tour.“
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Freitag, 19. Juni – Früher Start, erster Dreitausender und ein neues Gipfelkreuz
Der Wecker klingelte deutlich früher als gewohnt. Bereits um 04:30 Uhr starteten drei Seilschaften in Richtung Petersenspitze. Die 19 Kilometer und rund 1.400 Höhenmeter boten alles, was eine Hochtour ausmacht: Gletscher, Firnfelder, Seiltechnik und beeindruckende Ausblicke.
Am Gipfel wartete ein ganz besonderes Highlight. Gemeinsam wurde ein eigens angefertigtes Gipfelkreuz feierlich aufgestellt – natürlich nicht ganz ohne Augenzwinkern. Anschließend wurden verschiedene Auf- und Abstiegsvarianten am Seil direkt am Gipfel ausprobiert, ehe die Seilschaften für den Abstieg neu zusammengestellt wurden.
Nicht alles verlief ganz nach Lehrbuch. Vergessene Steigeisen und/oder auch gebrochenes Steigeisen, etwas kreative Wegfindung durch die Sulz und die intensive Sonneneinstrahlung sorgten für zusätzliche Erfahrungen.
Marco fasste den Tag mit einem Augenzwinkern zusammen:
„Gemütlich-Lustige Truppe. Motivierte Ausbilder. Schöne Tour zur Petersenspitze mit einigen Überraschungen im Abstieg die da wären: Steigeisenbruch (Professionell Repariert durch Ausbilder Michi), Abenteuerliche Wegfindung zurück durch Sulz. Danke an Ausbilder Sigi für die Sondierung.... Und last but not least: Sonnenbrand des Todes durch falsche Einschätzung der Sonneneinstrahlung bzw. Reflektion durch Schnee... aber auch ein Dämlicher Esel (hätte es eigentlich wissen müssen) lernt ja bekanntlich nicht aus.... Freue mich auf ein Wiedersehen mit Trockentraining auf der Hochwaldhütte und anschließenden weiteren Hochtouren mit euch....“
Für viele Teilnehmer war der erste Dreitausender ein ganz besonderes Erlebnis.
Christian beschreibt den Tag so:
„Der DAV-Hochtourenkurs am Taschachhaus war ein rundum gelungenes Erlebnis – bei bestem Wetter haben die Ausbilder mit viel Begeisterung, Erfahrung und Humor ihr Wissen vermittelt und sofort Lust auf mehr gemacht. Durch die lehrreichen Übungen und die Tour zur Petersenspitze konnte man nicht nur viel lernen, sondern auch seine Komfortzone erweitern und ein echtes Gefühl für Hoch- und Gletschertouren entwickeln.“
Auch für die Ausbilder war genau das der schönste Moment:
„Das absolute Highlight ist dann, wenn wir Ausbildungsinhalte mit einer Tour auf einen 3000er verbinden können. Wenn dann auch noch einer zum ersten Mal auf einem Dreitausender steht, haben wir unser Ziel erreicht.“
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Samstag, 20. Juni – Üben, üben, üben … bis zum Biegen und Erbrechen
Nach dem Frühstück ging es erneut auf den Gletscher. Im Mittelpunkt standen diesmal der sichere Umgang mit den Steigeisen, unterschiedliche Pickeleinsatztechniken und vor allem die Spaltenbergung. Zahlreiche Wiederholungen sorgten dafür, dass aus Theorie langsam Routine wurde.
Besonders ein Begriff blieb allen nachhaltig im Gedächtnis.
Simon erinnert sich:
„Als Hintersicherung bei der Spaltenbergung wurde die Abalakov Sanduhr vorgestellt. Um sich diese offenbar komplizierte Bezeichnung zu merken entstanden die unterschiedlichsten Eselsbrücken von Ballack bis Baklava Sanduhr.“
Auch Michael Maurer wird diese Merkhilfe wohl so schnell nicht vergessen:
„Balla Balla Abalakov. Soviel wie Martin verbockt hat, kann ich nicht trinken. Hosentausch & Fesselspiele. Sonnencreme ist was für Luschen.“
Neben aller Konzentration kam der Humor nie zu kurz.
Michael Hinkofer beschreibt die Stimmung treffend:
„Mit an Hochtouren angepassten Aufstehzeiten gab die Dreifaltigkeit der Trainer: Sigi, Nicole und Mich ihr Bestes das notwendige Wissen weiterzuvermitteln. Dies unter anderem direkt an der Gletscherspalte wo die relevanten Spaltenbergungen unter Aufsicht geübt wurden. Neben dem Ernst dieser Übungen blieb aber auch der Spaß nicht auf der Strecke. So etwa wurden die erlebten Tageshighlights bei gemütlichen Abenden auf der Hütte mit Zirben oder Sundowner Aperol, Review passiert und viel gelacht. Auch wird gemunkelt, dass einige sehr motivierte Teilnehmer ihre Knotenkunde bei nächtlichen Fesselspielchen verfeinerten um für das Lattengebirge gerüstet zu sein.“
Auch Brian zog ein positives Fazit:
„Hat richtig Spaß gemacht! 😊 War ein super Kurs mit einer guten Mischung aus Theorie und Praxis. Vor allem die Hochtour über den Gletscher und die Spaltenbergung waren echt spannend und ich konnte einiges für zukünftige Touren mitnehmen.“
Für Petra wurde dieser Tag sogar zu einer persönlichen Erfolgsgeschichte:
„Mich hat der Kurs ziemlich an meine Grenzen gebracht - eigentlich darüber hinaus. Nicole, Sigi und Mich haben mich jedoch so großartig unterstützt, dass es am Ende eine richtig bereichernde Erfahrung geworden ist. Ich habe sehr viel gelernt und gelacht und alles bei bestem Wetter mit einer lustigen und motivierten Gruppe und einer sehr guten Verpflegung auf dem Taschachhaus. Es war nicht die letzte Hochtour hoffentlich!“
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Sonntag, 21. Juni – Wissen festigen und Abschied nehmen
Zum Abschluss wurde das Gelernte noch einmal in einem abwechslungsreichen Übungszirkel vertieft. Kartenkunde, Knotenkunde sowie sinnvolle Verstaumöglichkeiten der Ausrüstung standen auf dem Programm, bevor es gemeinsam zurück ins Tal ging.
Beim kurzen Einkehrschwung am Taschachhaus ließ die Gruppe die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
Oskar zieht ein rundum positives Fazit:
„Für mich war der Hochtourenkurs sehr flexibel gestaltet und durch die unterschiedlichen Herangehensweisen der Ausbildner besonders vielseitig. Der Kurs hat mir das Vertrauen gegeben, eine einfache Hochtour eigenständig anzugehen. Ich würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.“
Auch Hannes blickt gerne zurück:
„Der Grundkurs war eine schöne neue Erfahrung für mich. Danke an Nicole, Sigi und Michi für ihre Geduld und allen für den Spaß den wir, neben der Ernsthaftigkeit der Ausbildung, mieinander hatten. Ich freue mich auf die Fortsetzung in der Hochwaldhütte.“
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Fazit:
Vier Tage, bestes Wetter, viele neue Erfahrungen und unzählige gemeinsame Erinnerungen: Der Hochtourengrundkurs des DAV Deggendorf am Taschachhaus vermittelte nicht nur das notwendige Wissen für sichere Touren im hochalpinen Gelände, sondern schweißte auch eine motivierte und humorvolle Gruppe zusammen. Zwischen Spaltenbergung, Steigeisen, Pickeltechniken und einem ersten Dreitausender blieb stets genug Zeit für gemeinsames Lachen, Hääähh, Zirben, Aperol und den einen oder anderen Running Gag rund um Abalakov, Fesselspiele oder Sonnencreme.
Am Ende waren sich Teilnehmer und Ausbilder einig: Die Welt aus Schnee und Eis macht Lust auf mehr – und für viele war dieser Kurs sicherlich nicht die letzte Hochtour.
Bericht von Martin Pfeffer
Kursdaten
| Termine |
|
|---|---|
| Leitung |
|
| Art | Outdoor-Kurs (Wetter beachten; Passende Kleidung notwendig) |
| Kurs-Typ | Hochtourenausbildung |
| Beschreibung | Primäre Lernziele sind: Gehen mit Steigeisen in unterschiedlichem Gelände, verschiedene Pickeltechniken, Sturzübungen, Spaltenbergung mittels Mannschaftszug, bzw. "Loser Rolle". Geländebeurteilung und viele kleine Lehrinhalte zur eigenverantwortlichen Durchführung leichter Hochtouren. Der Kurs ist aufgeteilt in die Vorausbildung am Samstag, den 30. Mai. Mit den Inhalten: Ausrüstungstipps, Knotenkunde und improvisierter Spaltenbergung auf unserer Hochwaldhütte. Am 18. Juni geht's ins Pitztal mit dem Aufstieg zum Taschachhaus, das Stützpunkt für die nächsten 4 Tage sein wird. Nachmittags gibt es noch eine Übungseinheit, Inhalte sind von Wetterverhältnissen abhängig. Tag 2 und 3 sind im Normalfall Tourentage, in denen verschiedene Ausbildungen integriert werden. Tag 4 stehen vormittags noch letzte Ausbildungsinhalte, sowie Vertiefung der Spaltenbergung auf dem Programm. Im Anschluss gibt es eine Feedbackrunde und Mittagessen auf dem Taschachhaus, oder weiter unten auf der Taschachalm, bevor die Rückreise angetreten wird. |
| Voraussetzung | Teilnahmevorausgesetzt sind Mitglieder, die von Bergsteigen in Hochtouren schnuppern wollen. Sicheres Gehen in ausgesetztem Gelände, sowie Gehzeiten bis ca 9 Std in 3000er Regionen, auch mit Steigeisen, sollte jeder drauf haben. Ausrüstung sollte vorhanden sein. Pickel und Steigeisen können in der Geschäftsstelle ausgeliehen werden. Am Tag der Vorausbildung bitte alles Vorhandene mitnehmen, mit unseren Tipps habt ihr dann noch 2,5 Wochen Zeit, euch mit der fehlenden Ausrüstung auszustatten. |
| Max. Teilnehmeranzahl | 12 |
| Kosten pro Teilnehmer, im Voraus zu bezahlen | 250 € |
| Übernachtungskosten | Es fallen zusätzliche Übernachtungskosten an. Diese müssen selbst getragen werden. Wie hoch die Übernachtungskosten tatsächlich sind, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. |
| Anmeldungen möglich ab | 20.12.2025 |
| Anmeldungen möglich bis | 20.05.2026 |
Termin(e)
- Samstag, 20.12.2025
🚀 Anmeldestart: Hochtourenausbildung - Mittwoch, 20.05.2026
🏁 Anmeldeschluss: Hochtourenausbildung - Samstag, 30.05.2026
Hochtourenausbildung - Donnerstag, 18.06.2026
Hochtourenausbildung - Freitag, 19.06.2026
Hochtourenausbildung - Samstag, 20.06.2026
Hochtourenausbildung - Sonntag, 21.06.2026
Hochtourenausbildung




















